Schreiben & Bleiben

Veröffentlicht am 15. Dezember 2025 um 03:01
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Wer schreibt, der bleibt?                                               

 

Was bleibt von uns in Erinnerung?

Wir hinterlassen Spuren.

Werden diese Spuren wahrgenommen?

Wir erinnern uns,

wir beobachten.

 

Wer schreibt, denkt nach...                             

Ein Prozess der Verinnerlichung -

ist auch ein Prozess der Klärung. 

Schreiben verdeutlicht das Leben. 

 

Unser Ich verhält sich zur Welt und umgekehrt.

Viele Prozesse laufen parallel. 

Nicht selten kommt es zur Reizüberflutung.

Wir werden durch die Vielzahl von Impulsen gestresst.

Immer prasselt etwas auf uns ein. 

 

Ein Tagebuch zu führen, kann helfen uns zu klären.

Wir schotten uns für eine Zeit von der Welt ab,

suchen einen ruhigen Ort.

Ruhe ist heilsam... 

 

Wir kommen zu uns selbst... 

 

was manchen Menschen auch Angst machen kann.

Sie versuchen die Selbsterkenntnis  zu umgehen,

lenken sich permanent ab, zerstreuen sich.

Vom eigenen Kern bleibt dann nicht mehr viel übrig. 

Aber genau darum geht es, den eigenen Kern zu stärken - 

über den Weg der Selbsterkenntnis...

Wir erkennen uns im anderen Menschen...

 

"Kein Ich ohne Du"  ( Martin Buber ) 

Alles Leben ist Dialog...

Auch das Selbstgespräch gehört mit dazu.

Verschiedene Seiten des Ichs kommunizieren miteinander...

"Man kann nicht nicht kommunizieren."

Paul Watzlawick 

 

 

 

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